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Prof. Dr. Rainer Wallny Prof. Dr. Rainer Wallny

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mo 27.04.2026 19:00 - 20:15

26S-0110-01

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Nach den Gesetzen der Physik hätten beim Urknall gleich grosse Mengen von Materie und Antimaterie entstehen müssen. Beide hätten sich gegenseitig ausgelöscht – und doch existiert ein Universum voller Materie. Dieses fundamentale Ungleichgewicht, die sogenannte Baryon-Asymmetrie, gehört zu den grossen offenen Fragen der modernen Physik. Der Vortrag zeigt, welche Prozesse in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall eine Rolle gespielt haben könnten und wie aktuelle Experimente versuchen, den Ursprung der Materie zu erklären.


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Prof. Dr. Rainer Wallny Prof. Dr. Rainer Wallny Prof. Dr. Rainer Wallny, Inst. f. Teilchen- und Astrophysik, ETH Zürich
Prof. Rainer Wallny forscht im Bereich der experimentellen Teilchenphysik bei hohen Energien, wie sie am Large Hadron Collider (LHC) am CERN erreicht werden. Er absolvierte sein Studium u.a. an den Universitäten Tübingen, Seattle und Heidelberg und promovierte an der Universität Zürich. Nach einer CERN-Fellowship wurde er an die University of California, Los Angeles, berufen, bevor er 2010 an die ETH Zürich wechselte. Seine derzeitige Forschung widmet sich der Präzisionsvermessung der Eigenschaften des Higgs-Teilchens, das im Jahr 2012 am CERN entdeckt wurde.