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Prof. Dr. Hubertus Kohle Prof. Dr. Hubertus Kohle

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Do 30.04.2026 19:00 - 20:15

26S-0360-02

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Dieser Kurs ist Teil von "Ikonen der Kunstgeschichte" CHF 175.00 Buchen Buchen
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Im 19. Jahrhundert wird die Landschaftsdarstellung zur führenden malerischen Gattung, unabhängig von der Stilrichtung. Dies gilt besonders für Romantik und Realismus, auch wenn ganz unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Zwei zentrale Werke der deutschen und französischen Malerei beleuchten diese Unterschiede: Caspar David Friedrichs «Mönch am Meer» und Gustave Courbets «Atelier des Künstlers». Während Friedrich in seiner symbolischen Landschaft die subjektive, existenzielle Erfahrung der Unendlichkeit erfahrbar macht, zeigt Courbet in seinem realistischen Atelierbild das soziale und politische Umfeld, das den Künstler prägt.


Hinweis:

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Prof. Dr. Hubertus Kohle Prof. Dr. Hubertus Kohle Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
Studium der Kunstgeschichte u.a. an den Universitäten Bonn, Florenz und Paris; Promotion zu Diderots Kunstbegriff; journalistische Tätigkeit bei «LaRepubblica»; wiss. Mitarbeiter an der Universität Bochum; Habilitationsschrift zu Adolf Menzels Friedrichbildern; Hochschuldozent am Kunsthistorischen Institut der Universität Köln; Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität München; Gastprofessuren und Fellowships an der Ecole Normale Superieure, Paris, dem Getty Research Institute in Los Angeles und der Kolleg-Forschungsgruppe «Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel» der Universität Münster; zuletzt Sprecher des DFG Schwerpunktprogramms «Das digitale Bild» (mit Hubert Locher).