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Dr. Lukas Gloor

Hybrid

KOL-F-121, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Do 26.11.2026 19:00 - 20:15

26W-0360-05

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Dieser Kurs ist Teil von "Claude Monet – Impressionen der Moderne" CHF 150.00 Buchen Buchen
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Ab 1914 malte Monet vor allem die Seerosenteiche rund um sein Haus in Giverny. Das Motiv diente als Vorlage für grossformatige Wandbilder, die nach seinem Tod 1926 in zwei Räumen in der Orangerie des Tuileries in Paris installiert wurden. Dort fanden sie lange kaum Beachtung. 1949 zeigte die Kunsthalle Basel erstmals Werke aus dem Zyklus, und 1952 schenkte Emil Bührle dem Kunsthaus Zürich zwei der Wandbilder. Doch erst 1955, als das MoMA in New York ein Seerosenbild erwarb, änderte sich die Sicht: Die zuvor als «dekorativ» angesehenen Wandbilder galten nun als Vorläufer der abstrakten Malerei.


Hinweis:

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Dr. Lukas Gloor Dr. phil., Kunsthistoriker
Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Basel und Bern, 1986 Dissertation „Von Böcklin zu Cézanne, Die Rezeption des französischen Impressionismus in der deutschen Schweiz“, 1990–1995 Kulturattaché am Schweizerischen Generalkonsulat, New York, 2002–2021 Direktor der Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich, zahlreiche Publikationen zur Rezeption der Moderne im 20. Jahrhundert, im Band „Die Sammlung Emil Bührle, Geschichte, Gesamtkatalog und 70 Meisterwerke“ (München & Zürich 2021) Autor von Geschichte und Katalog.