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Nähe ohne Begegnung: Wie Medienfiguren zu Vertrauten werden

Prof. Dr. Andreas Fahr

Hybrid

KOL-F-118, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mi 18.11.2026 19:00 - 20:15

26W-0220-04

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Warum fühlen wir uns manchen Medienfiguren so nah, obwohl wir ihnen nie begegnet sind? Das Referat erklärt, wie solche «parasozialen Beziehungen» entstehen – durch wiederholte Begegnungen, Geschichten, Empathie und soziale Medien. Es zeigt, wann solche Bindungen Trost, Orientierung oder Inspiration geben können, aber auch, wo problematische Grenzen entstehen. Ein Ausblick auf Influencer*innen, virtuelle Figuren, KI und immersive Medien fragt danach, wie sich unser Verständnis von Nähe verändert, wenn Medien immer persönlicher wirken.


Hinweis:

Sie entscheiden spontan, ob Sie diesen Vortrag im Hörsaal oder via Zoom verfolgen wollen.

Prof. Dr. Andreas Fahr Dr., Prof. für Mediennutzung und Medienwirkung, Uni Fribourg
Andreas Fahr forscht und lehrt zu Mediennutzung und Medienwirkungen, insbesondere zu emotionalen und kognitiven Effekten, Unterhaltung, Resilienz und parasozialen Beziehungen. In seiner Arbeit verbindet er wissenschaftliche Analyse mit Beispielen aus Alltag, Kultur und digitalen Medien.