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Aufstieg und Blüte einer europäischen Macht

Prof. Dr. Klaus Oschema Prof. Dr. Klaus Oschema

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Di 12.05.2026 19:00 - 20:15

26S-0350-02

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Im Jahr 1363 wurde Philipp «der Kühne» Herzog von Burgund. Durch Machtpolitik und einen vorteilhaften Eheschluss erwarb er weitere Territorien und legte die Grundlage für den beispiellosen Aufstieg seiner Nachkommen: Über vier Generationen hinweg stiessen die Valois-Herzöge von Burgund in die Riege der mächtigsten Herrscher in Europa vor. Ihre Territorien erstreckten sich von der Nordsee bis zur Rhone, ihr Hof galt weithin als Beispiel strahlender Adelskultur. Der Vortrag verfolgt den Aufstieg Burgunds und bietet Einblicke in seine vielgestaltige Hofkultur.


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Prof. Dr. Klaus Oschema Prof. Dr. Klaus Oschema Dr. phil., Prof. Gesch. des Mittelalters Uni Bochum, Direktor DHI Paris
Klaus Oschema ist seit 2023 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Seit 2017 ist er Professor für die Geschichte des späten Mittelalters an der Ruhr-Universität Bochum. Die Geschichte Frankreichs und seiner benachbarten Gebiete bilden seit seiner Dissertation «Freundschaft und Nähe im spätmittelalterlichen Burgund» ein Schwerpunkt seiner Forschung. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der ritterlich-höfischen Kultur und dem sozialen Miteinander, mit Vorstellungen von Wahrheit und Zeit sowie mit der Rolle der Astrologie.