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Wenn Welt-Wahrnehmung zu unvergesslichen Kunstwerken gerinnt

Dr. Philippe Büttner Dr. Philippe Büttner

Hybrid

Hörsaalangabe beim Haupteingang, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mo 05.10.2026 19:00 - 20:15

26S-0360-14

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Dieser Kurs ist Teil von "Der Mensch im Raum: Alberto Giacometti" CHF 125.00 Buchen Buchen
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Der Surrealismus forderte Kunst aus dem Unbewussten. Giacometti antwortete darauf 1930–35 mit neuartigen, oft gewaltsam oder sexuell aufgeladenen Objekten. Mit ihnen verschaffte er dem Unbewussten Brückenköpfe in der Dreidimensionalität.

In seinem reifen Werk kehrte er zur menschlichen Figur zurück und revolutionierte diese: Statt klassischem Volumen schuf er extrem schlanke Figuren, die die Leere spürbar machten. Ihre schrundigen Oberflächen spiegeln seine reine Wahrnehmung wider. Die Meisterwerke beider Phasen eint, dass Giacometti in ihnen die Seins-Erfahrung der Moderne ikonisch werden liess.


Hinweis:

Sie entscheiden spontan, ob Sie dieses Referat im Hörsaal oder via Zoom verfolgen wollen.

Dr. Philippe Büttner Dr. Philippe Büttner Dr. phil., Kunsthistoriker, Sammlungskonservator am Kunsthaus Zürich