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Die Sakrallandschaft im Alpenraum zwischen Spätantike und Frühmittelalter

Prof. Dr. Christa Ebnöther Prof. Dr. Christa Ebnöther

Hybrid

KOL-F-101, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Di 31.10.2023 19:30 - 20:45

23W-0350-02

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Migrationen, neue Herrschaftsstrukturen und religiöse Strömungen veränderten zwischen dem 4. und dem 7. Jahrhundert n. Chr. den Lebensraum und die Lebenswelten der damaligen Bevölkerung. Dieser Wandel lässt sich exemplarisch anhand des archäologischen Befundbestandes im Alpenraum illustrieren. Ausgangspunkt bildet dabei eine Höhle im bündnerischen Zillis, die bis weit ins 5. Jahrhundert von einer Kultgemeinschaft für geheimnisvolle Rituale um einen heidnischen Gott aufgesucht wurde. Spätestens im 6. Jahrhundert etablierte sich in der Nähe eine christliche Gemeinschaft, welche die Höhle fortan als Grabstätte nutzte.


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Prof. Dr. Christa Ebnöther Prof. Dr. Christa Ebnöther Dr. phil., Prof. Archäologie der Römischen Provinzen, Uni Bern
Christa Ebnöther ist ordentliche Professorin für Archäologie der Römischen Provinzen an der Universität Bern. Nach langjähriger praktischer Tätigkeit in verschiedenen archäologischen Diensten der Schweiz lehrte sie 2009 zunächst an der Universität Basel («Vindonissa-Professur») und folgte 2011 dem Ruf an die Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Siedlungsgeschichte, insbesondere der Übergangsepochen und des Alpenraums, sowie Kult und Religion. Sie ist Mitautorin der 2021 erschienen Studie «Zillis. Von der spätantiken Kulthöhle zum frühmittelalterlichen Bestattungsplatz».