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Kultur und Gesellschaft im barocken Rom

Prof. Dr. Volker Reinhardt Prof. Dr. Volker Reinhardt

Hybrid

KOL-F-117, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Di 08.11.2022 19:30 - 20:45

22W-0350-03

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Im 17. Jahrhundert ist der Papst ein schwacher Herrscher über einen unbedeutenden Staat in der Mitte Italiens. Seine Hauptstadt Rom aber wird – zum vorerst letzten Mal in ihrer langen Geschichte – zum künstlerischen Mittelpunkt Europas. Der Vortrag zeigt, wie sich hier ein neuer, «barocker» Stil in der Malerei, der Skulptur und Architektur ausbildet, der schnell einen Siegeszug durch Europa und in die «Neue Welt» antritt: durch die Aufträge der Päpste und ihrer Nepoten, die sich dauerhaft in den oberen Lagen der römischen Aristokratie etablieren wollen, und durch eine kreative Elite, die am Tiber ein lukratives Tätigkeitsfeld findet.


Hinweis:

Das Referat wird via Zoom in den Hörsaal übertragen. Sie entscheiden spontan, ob Sie das Referat zu Hause oder vor Ort im Hörsaal verfolgen wollen.

Prof. Dr. Volker Reinhardt Prof. Dr. Volker Reinhardt Dr. phil., Prof. Geschichte der Neuzeit, Uni Freiburg i.Ue.
Volker Reinhardt ist Professor für Allgemeine und Schweizer Geschichte der Neuzeit an der Universität Freiburg i.Ue. Er wurde in Freiburg i.Br. promoviert und hat sich ebendort habilitiert. Zu seinen wichtigsten Forschungsfeldern gehören die italienische Renaissance und die Geschichte des Papsttums. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und Träger des Golo-Mann-Preises für Geschichtsschreibung sowie des Kythera-Kulturpreises. Zu seinen jüngsten Werken gehören eine Kulturgeschichte Italiens (2019) und eine Biographie Voltaires (2022).