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Synchronisierte Traditionen im griechischen Ägypten und der Ausklang des pharaonischen Reiches

Dr. Fabienne Haas Dantes Dr. Fabienne Haas Dantes

Vor Ort

RAI-F-041, KOL-F-109, Universität Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Do 15.09.2022 19:30 - 21:00

22S-0350-38

2 Termine
  • Do 15.09.2022 19:30 - 21:00
  • Do 22.09.2022 19:30 - 21:00

Unter der makedonisch-griechischen Herrschaft (332 v.Chr.-395 n.Chr.) erblühte die ägyptische Deltastadt Alexandria zu einem Zentrum für Kultur, Handel, Wissenschaft und religiöse Synkretismen. Götterkulte wurden einerseits genuin griechisch beibehalten, andererseits den ägyptischen Gottheiten angeglichen und gegenübergestellt. Der Kult des Serapis – einer synkretistischen Figur, die Zeus, Osiris, Hades und Apis in sich vereint – diente dem Unterfangen, griechische und ägyptische Traditionen zu verschmelzen. Durch seine heilenden und fruchtbarkeitsbringenden Eigenschaften entwickelte sich Serapis zum Universalgott der Ptolemäer.

Dr. Fabienne Haas Dantes Dr. Fabienne Haas Dantes Dr. phil., Ägyptologin
Fabienne Haas Dantes ist promovierte Ägyptologin mit Lehrtätigkeit an der Uni Zürich. Zudem unterrichtet sie Religion auf der Primarstufe. Mit Herzblut und Forschergeist erklärt sie die faszinierende pharaonische Kultur, berichtet von Mythen und erläutert die archäologischen Schätze aus Tutanchamuns Grab.