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Zur Verbreitung von Modebildern im Barock

Dr. Joya Indermühle Dr. Joya Indermühle

Hybrid

KOL-F-117, Universität Zürich-Zentrum mit Online-Übertragung (live), Rämistr. 71, 8006 Zürich

Di 29.11.2022 19:30 - 21:00

22W-0350-06

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Dieser Kurs ist Teil von "Die Welt des Barock" CHF 170.00 Buchen Buchen
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Mitte des 17. Jahrhunderts übernimmt Frankreich nicht nur politisch, sondern auch modisch die Vorherrschaft. Die strenge spanische Kleidung wird von der verspielten französischen Hofmode abgelöst. Der Aufstieg von Paris zur Modehauptstadt beginnt im Barock und ist untrennbar mit der systematischen Verbreitung von Modeneuheiten über das Bildmedium – insbesondere die Druckgrafik – verbunden. Die 1672 gegründete Zeitschrift Mercure galant gehört zu den wichtigsten Quellen barocker Mode. Gleichzeitig trägt die unter Ludwig XIV. geförderte Seidenproduktion in Lyon zur Etablierung des auf Neuheiten und saisonal wechselnden Designs basierenden modernen Modesystems bei.


Hinweis:

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Dr. Joya Indermühle Dr. Joya Indermühle Dr. phil, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Schweizerisches Nationalmuseum
Joya Indermühle hat Architektur sowie Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich und der Universität Zürich studiert. Für ihre Dissertation «Espace construit et rêvé» zu Modebildern im Kontext von Paul Poiret (1879–1944) forschte sie an der Universität Zürich und am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris. Seit 2013 ist sie Kuratorin am Schweizerischen Nationalmuseum, verantwortlich für die Sammlungsbereiche Mode, Textilien und Schmuck sowie diverse Ausstellungsprojekte, darunter die aktuelle Ausstellung «Barock. Zeitalter der Kontraste».