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Zur Krise des Gemeinsinns oder wie es um die «demokratische Erziehung» steht

Prof. Dr. Roland Reichenbach Prof. Dr. Roland Reichenbach

Vor Ort

KO2-F-180, Universität Zürich-Zentrum mit Live-Übertragung, Rämistr. 71, 8006 Zürich

Fr 17.02.2023 15:00 - 16:15

22W-0910-90

inkl. Apéro

Dass eine Demokratie nur mit mündigen Bürger:innen gut funktionieren kann, scheint selbstverständlich. Aber was bedeutet das genau für deren Bildungsstand? Setzen komplizierte politische Systeme akademische Bildung voraus? Oder genügt «Allgemeinbildung» – und wenn ja, welche Institutionen können diese bieten? Soll der Staat seine Bürger:innen zur Demokratie erziehen oder ist das ein Widerspruch in sich? Der Vortrag zeigt die Positionen verschiedener politischer Denker:innen auf und versucht eine Synthese.

Prof. Dr. Roland Reichenbach Prof. Dr. Roland Reichenbach Dr. phil., Prof. Allgemeine Erziehungswissenschaft, Uni Zürich
Roland Reichenbach, ist nach Ausbildung zum Primarlehrer und dem Studium der Klinischen Psychologie sowie der Philosophischen Ethik (Universität Fribourg) seit 2013 Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich. Zuvor war er als Professor an der Universität Münster (D) und der Universität Basel tätig. Seine Interessen betreffen die Bildungsphilosophie, Politische Bildung und Pädagogische Ethik. Letzte Buchveröffentlichungen: «Bildungsferne» (2020), «Understanding Institutionalized Education» (2020), «Grenzen der interpersonalen Verständigung» (2020) und «Confucian Perspectives on Learning and Self-Transformation» (zusammen mit Duck-Joo Kwak, 2020).