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Rechtspopulistische Rhetorik und die Rolle vermeintlicher Sprachverbote

Dr. Franziska Schutzbach Dr. Franziska Schutzbach

Hybrid

KOL-F-121, Universität Zürich-Zentrum mit Online-Übertragung (live), Rämistr. 71, 8006 Zürich

Mo 12.12.2022 19:30 - 20:45

22W-0340-16

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Die Frage, was gesagt werden darf, spielt im aktuellen politischen Diskurs eine grosse Rolle: Behauptet wird, es gebe «Sprachverbote», «Political Correctness», «Cancel Culture», einen «Terror der Minderheiten». Der Vortrag beleuchtet, wie rechtspopulistische Rhetorik mittels solcher Narrative die Grenzen des Sagbaren erweitert und rechte Positionen in der Mitte der Gesellschaft salonfähig macht. Auch die gesellschaftlichen Entwicklungen hinter der Debatte werden diskutiert: Wer ist Mehr-, wer Minderheit? Wer ist in der starken, wer in der schwachen Position, und wessen Privilegien stehen auf dem Spiel?


Hinweis:

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Dr. Franziska Schutzbach Dr. Franziska Schutzbach Dr. phil., Soziologin und Publizistin
Franziska Schutzbach ist der Öffentlichkeit als kritische Stimme bekannt, wenn es um Themen wie Geschlechterverhältnisse oder Rechtspopulismus geht. Auch ihre Forschung beschäftigt sich mit diesen Themen und setzt Schwerpunkte beispielsweise bei Reproduktionspolitik – dem Thema ihrer Promotion an der Universität Basel –, Antifeminismus und Misogynie, aber auch bei reaktionären Weltanschauungen und rechtsgerichteter Rhetorik.